Weiß-blaue Biker-Glückseligkeit

Wenn jährlich zehntausende Besucher, Anfang Juli, in den ansonsten beschaulichen oberbayerischen Ort Garmisch-Partenkirchen „einfallen“, dann kann das nur eines bedeuten: BMW Motorrad lädt wieder Motorradbegeisterte ein, drei Tage lang ihrem gemeinsamen Hobby zu freuen, Neuigkeiten zu erfahren und auch zu feiern. Und dass dieser Ruf des Motorradbauers aus München keine nationalen Grenzen kennt, beweisen nicht zuletzt die Fahrer, die sich als Ziel ihrer internationalen oder europäischen Touren genau diese Veranstaltung aussuchen. Dabei setzt man in der 16. Auflage dieses Events ebenso auf Bewährtes wie auch auf Neues:

Kernpunkt des Ganzen ist natürlich wieder die Vielzahl an Austellern, die die neuesten Produkte rund um die schönste Nebensache der Welt präsentieren. Es heißt aber nicht nur Ausschau halten nach den aktuellsten Trends, sondern am besten gleich ausprobieren bei einem der zahlreichen Touren durch die wunderschöne Gebirgslandschaft rund um Garmisch-Partenkirchen. Es werden sogar sogenannte geführte „Schnuppertrainings“ für Personen angeboten, die noch über keine entsprechende Lizenz verfügen.

Letzten Endes möchte man auch gesehen werden und zeigen was man hat. Dafür bieten sich die beliebten Korsos von klassisch bis modern an. Außerdem besteht die Möglichkeit an den Boxer-Sprints teilzunehmen. Hier messen sich Zwei-bzw. Vierventil-Boxer in spannenden Duellen.

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Wer noch mehr Action sucht, dem sei die Event-Arena empfohlen. Dort werden unter anderem die Vorführungen von Stuntfahrer Mattie Griffin mit einer modifizierten G 310 R und eine PKW-Drift-Darbietung für Nervenkitzel sorgen. Natürlich ist auch wieder das Original Motodrom mit dabei.

Aufgrund der immer größer werdenden Beliebtheit der GS Trophy, gibt es neben dem Classic Zelt, in dem die Designstudie BMW  R5 Hommage, unter dem Motto „„Performance. In allen Disziplinen“, ausgestellt ist, erstmals auch ein Zelt in dem sich alles um diesen Enduro-Wettbewerb dreht. Zugegen ist das Gewinnerteam von 2016 sowie das erste Frauenteam, das daran teilgenommen hatte. Im Classic-Zelt dürfen sich die Besucher zudem auf eine Begegnung mit Ex-Rennfahrer Helmut Dähne freuen. Doch er ist nicht das einzige bekannte Gesicht, dass einem bei einem Besuch der BMW Motorrad Days über den Weg laufen könnte: Zahlreiche Persönlichkeiten haben ihr Kommen zugesagt, so zum Beispiel Schauspieler Hannes Jaenicke oder „die Königin des Speed“ Valerie Thompson, um nur einige zu nennen.

Selbstverständlich kommt auch das gesellige Zusammensein und die Party nicht zu kurz: Egal ob mit Partybands im Bierzelt, Lagerfeuermusik, Rock ‘n Roll oder Jazz zum Frühstück.

Wer diese vielfältigen Erlebnisse sofort mit der ganzen Welt teilen möchte, der ist in der neuen Social Media Lounge goldrichtig, um eventuell das gerade an der Art Stage mit Hilfe eines Greenscreen erstellte Foto mit verschiedenen Street Art Motiven in die digitale Welt zu entlassen.

Somit steht der dreitägigen weiß-blauen Glückseligkeit sicher nichts mehr im Wege.

Mit der GS auf Welttour

Mit der GS über die Anden nach Australien und bis zum Himalaya. Wie viele Piloten der berühmten Maschine aus dem Hause BMW haben eine solche Abenteuerreise wohl schon einmal gedanklich durchgespielt? Doch dies muss kein Tagtraum mehr bleiben. Den aktuell sind bereits Motorrad-Enthusiasten unterwegs, die sich dieser einmaligen Erfahrung stellen—ganz egal  ob komplett oder nur in einzelnen Streckenabschnitten. Und genau hier besteht noch die Chance sich selbst ins Geschehen einzumischen, ob der noch vakanten Plätze in Teildistanzen.

Nachdem sie die unterschiedlichen Eindrücke der pulsierenden kolumbianischen Hauptstadt Bogotá bereits hinter sich gelassen haben, erkunden die Teilnehmer aktuell noch die Schönheiten der südamerikanischen Landschaft.

Ein besonderer Höhepunkt und durchaus eine Herausforderung, auch für die R1200GS Adventure, wird sicherlich die Fahrt zum Base-Camp des Mount Everest sein. Nach den sicher atemberaubenden Eindrücken der ursprünglichen Landschaft Zentralasiens geht es über Istanbul wieder auf das europäische Festland mit Ziel Paris. Nicht jedoch ohne vorher BMW an seinem Stammsitz in München noch einen Besuch abzustatten.

Insgesamt wird die Truppe ein halbes Jahr (bis Oktober) und alles in allem  45.000 Kilometer unterwegs sein, wobei täglich etwa 400 Kilometer zurückgelegt werden.

Weitere Informationen gibt es unter www.gs-world-tour.com

Wieder Gas geben…!

Der Frühling ist da und den Liebhabern des Kraftrades jucken die Finger bei dem Gedanken an ihr Lieblingshobby.

Doch insbesondere bei Bikern, die sich etliche Jahre nicht auf den Sattel schwangen, mischt sich in diese Euphorie auch Unsicherheit und manchmal vielleicht sogar Angst.

Um wieder ungetrübten Fahrspaß zu haben, bietet BMW Motorrad im Verbund mit dem ADAC sogenannte Wiederaufsteiger-Kurse an: In kleinen Gruppen sorgen erfahrene Fahr-Trainer dafür, dass man verlorengegangene Routine schrittweise wieder erlangt.

Dazu gehören, neben dem richtigen Handling des Motorrades, auch sicherheitsrelevante Aspekte wie sicheres Bremsen, richtige Blickführung oder korrektes Einschätzen von Gefahrensituationen.

Selbstverständlich steht auch, was die Technik betrifft, die Zeit nicht still. Daher stellt BMW aktuelle Modelle und Sicherheitsbekleidung zur Verfügung, so dass man auch in diesen Bereich „up-to-date“ ist, wenn man auf der Piste wieder Gas gibt–egal ob nach der Winterpause oder einigen Jahren.

Weitere Informationen gibt es  unter der Adresse: http://www.motorrad-wiederaufsteiger.de/

BMW Motorrad Race Trophy 2016

Die BMW Motorrad Race Trophy findet in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Sie wird auf 87 Rennstrecken in 24 verschiedenen Ländern auf 6 Kontinenten und im Rahmen von 297 Rennen ausgetragen wird.

BMW Race Trophy 2016

BMW Race Trophy 2016

Seit 2014 besteht die BMW Motorrad Race Trophy. Dieses Event hat sich Jahr für Jahr vergrößert, indem die erfolgreichsten Fahrer eine zusätzliche Prämie bekommen und die gewerteten Rennserien von 19 auf 21 erhöht wurden. Am Freitag,den 19. Februar 2016 startet der Wertungszeitraum und endet am Sonntag, den 4. Dezember 2016.

Die BMW Motorrad Race Trophy ist für jeden BMW S 1000 RR Piloten kostenlos. Dabei kann im Wettbewerb mit anderen BMW Fahrern aus anderen Serien, Nationen und Kontinenten um die Spitze des besten BMW Motorrad Fahrers der Welt gekämpft werden. Die Teilnehmer der Race Trophy bekommen Punkte für ihre entsprechenden Leistungen und Ergebnisse in den jeweiligen Rennserien. 69 BMW Piloten wurden in der Sai¬son 2014 angemeldet.

2015 stieg diese Zahl um über 50 Prozent auf insgesamt 104 Teilnehmer, die aus 22 verschiedenen Ländern ka¬men. In insgesamt 28 verschiedenen Meisterschaftsklassen werden innerhalb dieser 21 Rennserien die Punkte vergeben. Im Dezember 2016 werden dann die besten BMW Motorrad Fahrer und Teams beim Season Finale 2016 ausgezeichnet.

Insgesamt warten 100.000 Euro auf die Teilnehmer, die unter den Top 15 aufgeteilt werden. Einen Siegerscheck über 20.000 Euro erhält dann der Gewinner. Jeder Teilnehmer, der in seiner jeweiligen Meisterschaft den Titel gewinnt, bekommt eine Sonderprämie von 2.500 Euro. 7.500 Euro erhält das Team, mit dem der „Champion“ seine Meisterschaft gewonnen hat. Pro Team wird dies einmalig ausgezahlt. Ab sofort kann sich jeder BMW S 1000 RR-Pilot bis Donnerstag, den 30. Juni 2016 anmelden. Jeder Teilnehmer, der sich innerhalb dieser Meldefrist anmeldet, erhält einige Geschenke.

Die kleine F800R hat sich herausgeputzt

Motorradzubehör Hornig aus Cham hat die Wintermonate, unter anderem, dazu genutzt, der BMW F800R (2015) gewissermaßen eine „Frischzellenkur“ zu verpassen. Doch die ostbayerischen Motorradspezialisten beschränkten sich bei ihrem Umbau nicht nur auf das Erscheinungsbild. Ebenso war es ihnen wichtig den Komfort und die Sicherheit für Fahrer und Sozius des Nakedbikes zu erhöhen.

F800R_UmbauZu Beginn springen einem jedoch unweigerlich die optischen Highlights ins Auge: Der weiße Motorschutz lenkt den Blick, quasi als Mittelpunkt und besonders dynamischen Akzent, auf den ebenfalls in weiß gehaltenen Kotflügel am Hinterrad. Direkt darüber präsentiert sich die neu lackierte Sitzbankabdeckung.

Um auch längere Touren genießen zu können wurde die Sitzbank neu gepolstert und eine Lenkererhöhung verbaut. Die sportiven Fahrer dürfte besonders das angebrachte Windschild freuen, wodurch sich der Helm konstant im Wind befindet. Apropos längere Tour: An die dahingehend nötige erhöhte Stauraumkapazität wurde, in Form der Tankbefestigung, die jederzeit und problemlos einen Tankrucksack aufnehmen kann, auch gedacht. Und damit man, gerade in fremden Gefilden, sein Navi immer optimal im Blick hat, übernimmt diese Aufgabe die GPS-Halterung mit schwenkbarer Platte.

Für Sicherheit und Stabilität sorgen die Sturzpads an Motorrad und Gabeln sowie eine Seitenständervergrößerung. Spiegelverbreiterungen geben ein weiteres Plus an Sicherheit.

Abgerundet wird die Hornig Modifizierung durch eine elegante Lenkkopfverschlusskappe mit Emblem, trendige Felgenrandaufkleber in Weiß und einer raffinierten Carbonpigment-Beschichtung.

Natürlich will die F800R, so herausgeputzt, auch die notwendige Aufmerksamkeit. Die bekommt sie aber garantiert mit dem AC Schnitzer STEALTH Schalldämpfer.

Umweltverträglicher Supersportler

Zugegeben Supersportler, wie etwa die BMW S1000RR, waren bis dato nicht gerade die „Lieblinge“ bei umweltbewussten Bikern. Doch das soll sich jetzt ändern: BMW präsentiert, in Kooperation mit der Technischen Universität München ein zukunftsträchtiges Konzept, mit dem Motorradfahren, dank Elektroantrieb umweltschonender werden soll. Der sogenannte Versuchsträger eRR vereint sportliches Design und Dynamik mit Zero Emission-dank elektrischem Motor. Und so wird eine völlig neue Sichtweise auf die zukünftige Entwicklung von Motorrädern eröffnet.

BMW eRR

Polizei in NRW ist nun mit BMW unterwegs

Gestern am Rheinufer in Düsseldorf. Zwölf BMW Polizeifahrzeuge flankieren den Innenminister von NRW Ralf Jäger und Alexander Thorwirth, Leiter Vertrieb an Direkt- und Sonderkunden BMW Deutschland. Mit dieser offiziellen Schlüsselübergabe begann die dreijährige Auslieferungszeitspanne des bayerischen Automobil-und Motorradherstellers an die Gesetzeshüter des bevölkerungsreichsten Bundeslandes.

Neben 1800 BMW 318d Touring und 130 BMW 520d Touring werden bald auch 121 Motorräder im Dienst der Polizei stehen. Diese R1200RTs sind dank großem TFT-Farbdisplay, digitalem Funk, der bequem am Lenkrad bedient werden kann und Funkantenne bestens für jeden Einsatz gerüstet.

Sie machen gemeinsame Sache

Wenn sich drei Unternehmen im Motorradbereich, die eigentlich Konkurrenten sind, zusammentun, muss das Ziel wahrlich etwas Großes sein. Und in der Tat geht es um nicht weniger, als um den zukünftigen Sicherheitsaspekt im Bereich von Motorrädern und Scootern. Im Fachjargon Cooperative Intelligent Transport Systems (C-IST) genannt und heute allenfalls bereits in Navigationsgeräten anwendbar, meint es die die intelligente Kommunikation zwischen Fahrzeugen untereinander bzw. zwischen Fahrbahn und Fortbewegungsmittel und natürlich Fahrer.

Da diese kooperative Verkehrstelematik bei Krafträndern, allein schon wegen des unterschiedlichen Platzangebotes anders aussehen muss, als etwa bei Fahrzeugen mit vier Rädern, haben BMW Motorrad, Honda und Yamaha beschlossen, in diesem Punkt gemeinsame Sache zu machen um insbesondere im Bereich Sicherheit schneller voranzukommen. Das hierzu eigens neu gegründete Connected Motorcycle Consortium wurde im Rahmen des ITS World Congress in Bordeaux von Karl Viktor Schaller (BMW Motorrad), Tetsuo Suzuki (Honda Motor Co. Ltd.) und Takaaki Kimura (Yamaha Motor Co. Ltd.) vorgestellt. Die drei Manager ermutigten zudem auch die anderen Motorradhersteller dem Zusammenschluss beizutreten.

Jeder der Partner kann bereits auf Erfahrungsschätze anhand von Feldversuchen im Zusammenhang mit vernetzter Fahrzeugtechnologie zurückgreifen und so meinte dann auch Prof. Dr. Karl Viktor Schaller, Leiter Entwicklung BMW Motorrad: „Unser Ziel ist es, eine frühzeitige und umfassende Nutzung kooperativer intelligenter Transportsysteme für Motorräder und Scooter zu fördern, die das Potenzial für Sicherheitsverbesserungen haben.“

Multimedia am Motorrad

Smartphones sind aus unserem Alltag längst nicht mehr wegzudenken. Egal ob telefonieren oder sich einfach unterhalten lassen—die Minicomputer sind echte Allrounder. Vor allem auf Reisen sind sie als „Navigator“ treue Begleiter. Das dachte sich nun wohl auch BMW Motorrad und möchte mit dem neuen Smartphone Cradle das Motorraderlebnis noch perfektionieren. Mit dieser Halterung, die ohne Probleme an der Lenkerklemmung befestigt werden kann, hat man sein multifunktionales Mobiltelefon stets perfekt im Blick. Befestigt am optionalen Halter des BMW Motorrad Navigator V machen Smartphones, mit bis zu 5 Zoll, sowohl senkrecht als auch waagrecht, immer eine gute Figur am Motorrad.

Neuer BMW Smartphone Cradle

Neues BMW Smartphone Cradle

Das Telefon liegt sicher auf Gel gebettet und gegen Umwelteinflüsse geschützt in einer widerstandsfähigen Hülle, der auch Vibrationen oder Stöße nichts anhaben können. Zudem wird gute Ablesbarkeit durch eine Flexfolie gewährt. Die, als Sonderzubehör erhältliche, Bordsteckdose ist für die Energiezufuhr zuständig. Geladen wird über Micro-USB bzw. optional per „Wireless Charching“.

Erhältlich wird dieses praktische Zubehör voraussichtlich zum zweiten Quartal 2016 sein.

Doppelt hält besser

Es ist zugegebenermaßen nicht ganz klar, ob er sich (nach Meinung von BMW-fremden Motorradfahrern) das hässlichste Bike der 1980er Jahre aussuchte oder , so werden viele Fans des Münchener Motorradbauers denken, dieses Kult-Bike veredelt und damit in die heutige Zeit gerettet hat.

Die BMW K100RS vorher…

Kultig und doch zeitgemäß

Doch ganz egal was nun stimmen mag, eines steht fest. Paul Hutchison aus Australien sorgt mit seinem Umbau der traditionsreichen K100RS vielerorts für Aufsehen. So begeisterte die orange „Hornet“ (so der neue Name), deren Farbgestaltung als Reminiszenz gegenüber der legendären R90S verstanden werden soll, auch schon bei der bekannten „Oil Stained Bike Show“.

Doch aus der „alten“ BMW entstanden, Im Rückblick, zwei unterschiedliche Modifikationen. Warum zwei? Als der australische Luftwaffenpilot nach erfolgreichem Tuning auf „Jungfernfahrt“ ging, blieb von der „Hornet“, infolge eines Unfalles, leider nur noch der Rumpf übrig.

Die zweite Chance

…und danach als „Hornet“

Doch aufgeben kam für den Australier nicht in Frage: Stattdessen vollzog er eine erneute Typveränderung an seiner K100, die nicht minder erfolgreich war als der erste Versuch.

Nach langer Tüftelei war die Entscheidung gefallen. Das Grundgerüst der Maschine blieb erhalten, doch als Ergänzung wurde kurzerhand und vorwiegend um den Wunsch eines dreispeichrigen Vorderrades verwirklichen zu können, ein Bereich der R1 Yamaha zweckentfremdet und in entgegengesetzter Richtung zum „neuen Kraftrad“ hinzugefügt. Und noch etwas kommt nicht aus der Schmiede der weiß-blauen Traditionsmarke: Der Hornisse wurde als „Gesicht“ die Lichtquelle der einer MT-03 verpasst. Der Paralever einer K 1100 bildet den perfekten Abschluss dieses Umbaus.

Letztendlich ist dieses Customizing vielleicht ja auch für Yamaha-Fans interessant—wer weiß!