Die BMW R1250RT—umgebaut von Hornig

Die Zubehörspezialisten der Firma Hornig haben es sich selbstverständlich nicht nehmen lassen der neuen R1250RT ihren Stempel aufzudrücken. Herausgekommen ist dabei ein Motorrad, das dem Fahrer neben äußerlich sichtbarer Individualität, vor allem auch einen großen Mehrwert an Sicherheit und Komfort offenbart.

Das A und O auf längeren Touren ist ein optimales Windschild, um einerseits den Fahrer optimal vor Wind zu schützen und andererseits den Geräuschpegel so gering wie möglich zu halten. Diese beiden Eigenschaften vereint das hier verbaute V-Stream Windschild auf hervorragende Art und Weise. Unverzichtbar ist heutzutage auch ein Navigationsgerät. Doch das häufige Problem hierbei ist, dass der digitale Routenplaner nicht optimal platziert werden kann. Die GPS-Halterung von Hornig beseitigt nicht nur dieses Problem, sondern es kann zudem schnell an-bzw. abgebaut werden. Neben den schicken Aluminium-Abdeckungen am Gabelstandrohr, fallen einem auch die rot-schwarzen Brems-und Kupplungshebel ins Auge, die sich insbesondere durch ihre kinderleichte Handhabung auszeichnen. Ohne Zweifel ein Eyecatcher, wie auch die eloxierten Lenkerendgewichte. Mit den Schutzpads für Tank und Gabelbrücke verschwinden mit Sicherheit auch die Sorgen über unschöne Kratzer. Gerade um den Charakter als Reisetourer noch besser herauszustellen, verpasste man dem Umbau zudem einen 25-Liter-Tanrucksack und ein Topcase mit 56 Litern Stauraum. Die unter anderem in der Breite veränderte Sitzbank soll dafür sorgen, dass auch längere Strecken ihren Schrecken verlieren.

Das angebrachte Kühlergitter hält effektiv Schmutz vom Kühler fern, während die Kotflügelverlängerung, dafür Sorge trägt, dass alle trockenen Fußes am Ziel ankommen. Auch im Bereich der Sicherheit wurde nicht gespart: So gibt es einen diebstahlsicheren Öldeckel, eine Seitenständervergrößerung für den sicheren Stand, eine Schalthebelvergrößerung, damit man zukünftig nicht mehr abrutschen kann und eine leistungsstarke Hupe. Verschiedene Abdeckungen tragen erheblich zu einem noch höherwertigen Eindruck der R1250RT bei. Die Radachsabdeckung hat nicht nur eine optische Komponente, sondern auch eine nützliche: Durch die Bohrungen wird der Kardan nämlich gekühlt

Rund wird die gelungene „Neuinterpretation“ vollends durch einen Dekor-Aufkleber-Satz und dazu passende Felgenrandaufkleber.

Für Individualisten

Die BMW R nineT hat sich vor allem unter Custombike-Liebhabern als Cafe-Racer mit großen Individualisierungspotential einen Namen gemacht. Dieses Image verfolgt BMW Motorrad nun konsequent weiter und stellt mit der sogenannten Option 719 weitere Möglichkeiten zur Gestaltung seiner ganz persönlichen „nineT“ bereit. Diese Zubehör-bzw. Frästeile werden in drei unterschiedlichen Variationen angeboten und sind ab sofort für alle Kunden über das Original BMW Motorrad Zubehör zu beziehen. Die speziellen Accessoires aus dem Sonderausstattungs-Programm, für Fahrzeuge ab Werk, bleiben davon unberührt.

Die „Option 719“ bietet verschiedene Möglichkeiten die RnineT aufzuwerten

Nun haben Motorradliebhaber dank der Frästeile die Möglichkeit, ein besonderes Augenmerk auf das Design der RnineT zu richten, da sich alle Teile harmonisch in das Gesamtbild einfügen.

Zur Verfügung stehen dafür neben der Version Classic, auch die Ausstattungslinien Storm und Club Sport. Doch was macht den Unterschied aus? Während man bei „Classic“ auf pure Aluminium-Oberflächen gesetzt hat, präsentiert BMW mit „Storm“ ansehnliche Grautöne und spendiert mit „Clubsport“ dem Bike gar etwas Glamour, was an der Kombination aus schwarzem und goldenem Eloxal liegt.

Die Ausstattungslinie „Classic“…
„Storm“
und „Club Sport“

Falls der Motor in den Mittelpunkt gerückt werden soll, ist es sinnvoll, auf die Zylinderkopfhauben aus eloxiertem Aluminium zu setzen. Daneben sorgen auch die Riemenabdeckung und Zündspulenabdeckung für das besondere Extra. Selbstverständlich können auch Handhebel und Fußrastanlagen sowie die Halter der Sitzbank oder Ausgleichsbehälter-Abdeckungen stillvoll in Szene gesetzt werden.

Bleibt die Frage nach der Namengebung: „Option 719“ unterstreicht die Exklusivität dieser Zusammenstellung, denn schon seit jeher wurden im BMW-Werk Berlin unter dieser Bezeichnung Einzelanfertigungen und ausgewählte Stücke produziert.

Eine wunderbare Kombination

Die Zahlen sind erschreckend:  Rund eine Milliarde Menschen, so die Schätzung, haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser.  Von diesem Factum war wohl auch der leidenschaftliche Surfer  Jon Rose so erschüttert, dass er 2009 beschloss, etwas dagegen zu unternehmen. Auf seinen Reisen brachte er fortan Filtersysteme zu Menschen in die entlegensten Winkel dieser Erde, um Ihnen so leicht Zugang zu sauberem Nass gewährleisten zu können. Draus erwuchs nach und nach die karitative Organisation „Waves for Water“, die sich mittlerweile über 37 Länder erstreckt. So konnten bis dato über 150.000 Wasserfilter installiert werden.

Seit 2015 nun ist BMW Motorrad Kooperationspartner und so machten sich neulich  Field Operations Director Robert McQueen und seine Mitstreiter von  „Waves of Water“ wieder auf, um den Menschen in Ost-und Zentralasien etwas Gutes zu tun—diesmal allerdings auf BMW Motorrädern, genauer gesagt der R1200GS.

Dieser Umstand stellte sich als absolute Win-Win-Situation heraus—denn so konnten die Globetrotter das Angenehme mit dem Nützlichen perfekt verbinden und waren am Ende ganz angetan von den „Nehmerqualitäten“ der GS. Diese konnte sie auch gut gebrauchen, ging es doch neben der Wüste Gobi, durch Geröll und Steppe in die abgeschiedensten Ortschaften.

Dort erklären sie den Menschen dann auch den richtigen Umgang mit dem mitgebrachten Filtersystem. Es besteht aus Kanister, Schlauch, Anschluss und Filter. Wenn alles korrekt behandelt wird kann die örtliche Bevölkerung damit bis zu 20 Jahre arbeiten-sprich 20 Jahre für reines Trinkwasser sorgen.

Und so macht der Spaß am GS-Fahren und das Engagement einer Gruppe von Menschen, das Leben vieler ein Stück lebenswerter.

BMW Motorrad weiterhin auf Erfolgskurs

Bereits zum achten Mal hintereinander konnte die Konzernzentrale in München Absatzzahlen präsentieren, die einmal mehr bewiesen, dass BMW Motorrad auch im vergangen Jahr mit seinem Produktportfolio weltweit punkten konnte. Insgesamt betrachtet lieferte die Traditionsmarke rund um den Globus 165.566 Fahrzeuge aus, was einem Wachstum von 0,9% entspricht.

Auch wenn im Inland die Verkäufe etwas rückläufig waren (23.824 Motorräder im Vergleich zu 26.664 in 2017, waren es vor allem China, Brasilien und Indien die einen gewichtigen Anteil an der neuerlichen Bestmarke hatten. Das „Duo“ China und Brasilien wird wohl für BMW als stark wachsender Markt immer wichtiger, denn die beiden haben mit einem Plus von über 35% ein großes Ausrufezeichen gesetzt.

Aber auch in Indien scheint das Münchener Unternehmen Fuß zu fassen, wenn man sich die Zahl von 2.187 abgesetzten Einheiten in 2018 vor Augen führt. Stabil geblieben sind die Zahlen im traditionellen europäischen Markt mit Frankreich (16.615 Eh), Italien (14.110 Eh), Spanien (11.124 Eh) und UK/IE (9.224 Eh).

In den positiven Verkaufszahlen der USA (13.842) nehmen insbesondere die Luxustouer im Sechszylinder-Bereich eine zentrale Rolle ein, wie Timo Resch, Leiter Vertrieb und Marketing BMW Motorrad, zu berichten weiß: „Mit 8.306 verkauften Fahrzeugen und knapp 25% Absatzsteigerung zählen unsere Sechszylinder auch in 2018 wieder zu den großen Gewinnern. Speziell die USA sind ein wichtiger Markt für diese Modelle.“

Ein Erfolgsgarant blieben auch 2018 die GS-Modelle. Und so gab es hierbei an absolutes Novum: Von der R1200-und R250GS bzw. GS Adventure wechselten über 51.000 Exemplare den Besitzer. Das Rückgrat dieser positiven Entwicklung sind zudem ganz klar die S-Modelle, genauer gesagt die S1000RR, S1000R und S1000XR, was 18.773 weltweit umgesetzte Motorräder dieser Art beweisen.

Als echter Verkaufsschlager erwiesen sich auch die G310R und G310GS, die es dank 24.363 in Umlauf gebrachter Spezies, unter die Top 5 aller Modelle schafften.

BMW Motorrad revolutioniert Ersatzteile

Die neue BMW Motorrad Sonderausstattung

Bei einem kaputten Ventildeckel bzw. Schalthebel in der Eiswüste Islands oder im Urwald Brasiliens droht oftmals die gesamte Motorradtour ins Wasser zu fallen. Deswegen bietet BMW ab Sommer 2018 die Sonderausstattung BMW Motorrad iParts an. Das ist ein 3D-Druck-System, mit dem man vor Ort Ersatzteile ausdrucken und so die Fahrt fortsetzen kann. Diese Ausstattung erhalten bis 2019 250 Vertriebspartner. Auf diese Weise wird die Herstellung von komplexen Bauteilen wie Kegel- und Tellerrädern ermöglicht. Damit erreicht BMW Motorrad einen neuen Standard. Somit können auch seltene Teile schnell hergestellt werden. Kleinere Bauteile können Kunden mit Hilfe des BMW Motorrad iParts 3D-Mobileprinter sogar selbst ausdrucken. Und dies nicht nur zu Hause, denn der 3D-Drucker lässt sich in einem Topcase oder einem Seitenkoffer verstauen.

3D-Drucker zum Mitnehmen

Wegen des 3D-Druckers wurde ein spezielles Topcase mit Gewichtsreduzierung entwickelt. Dabei gelang die Integrierung der Stromversorgung ins Laminat, um außenliegende Kabel zu vermeiden. Die Bereitstellung der benötigten Konstruktionsdaten und Materialspezifikation erfolgt aus der BMW iCloud. Per Download werden die Daten auf das 3D-Druckersysteme übertragen. Wer in entlegene Winkel der Erde reist, wo es keine gute Internetverbindung gibt, kann auf BMW Motorrad iParts Explorer zugreifen. Damit kann man die Daten vor Reiseantritt speichern.

Wie gut ist der 3D-Drucker wirklich?

Es wurden schon vor 20 Jahren Bauteile mit Lasertechnik und einem CNC-gesteuerten schichtweisen Aufbau aus Kunststoff dargestellt. Das wurde stark verbessert und kann nun auch zur Herstellung von Bauteilen in verschiedenen Metalllegierungen benutzt werden. Überdies ermöglicht der 3D-Drucker auch eine schnelle Fertigung von Kunststoffteilen. BMW Motorrad hat für sämtliche freigegebenen Bauteile praxistaugliche Nachweise geführt: Zuerst im Labor und danach in extremen Klimazonen. So war der Drucker extremer Hitze und hoher Staubelastung in Australien als auch fordernder Kälte in der Antarktis ausgesetzt. Die Markteinführung der neuen Sonderausstattung erfolgt im September 2018.

Das neue Paar der Mittelklasse

Mit der Neuauflage der beiden Enduros F750GS sowie F850GS geht BMW seinen Weg der Kundenorientiertheit in diesem Mittelklasse-Segment konsequent weiter. Beiden gleich ist der Zweizylinder-Motor mit 853 Kubikzentimetern Hubraum. Um unangenehmen Vibrationen entgegenwirken zu können wurden zwei Ausgleichswellen verbaut.

BMW F750GS

Die differenzierte Ausrichtung der beiden Modelle tritt besonders bei der Leistung zutage: Während die F850GS mit 70 kW (95PS) und einem Drehmoment von 92 Nm (6250 U/min) aufwarten kann, begnügt sich die F750GS mit 57 kW, sprich 77 PS ,bei 7500 Umdrehungen oder anders ausgedrückt 83 Newtonmeter (8250 U/min).

Hinzugekommen sind eine Anti-hopping-Kupplung zum Zweck der leichteren Bedienung des Kupplungshandhebels bzw. der Fahrsicherheit und der nun an der linken Seite befindliche Sekundärantrieb. Weiter auffallend ist die Rückkehr des Tanks an den angestammten Platz zwischen Sitzbank und Lenkkopf.

Ab Werk sind die beiden Fahrmodi „Rain“ und „Road“ ebenso wie die Stabilitätskontrolle ASC (Automatic Stability Control) mit an Bord.

Neben den beiden Basismodellen wird BMW auch eine sogenannte „Style-Version“ der beiden Motorradräder, namens „Exclusive“, auf den Markt bringen, speziell für die F850GS in der Ausführung „Rallye“.

BMW F850GS

Selbstverständlich  sind die Gefährte auch mit Sonderausstattung zu haben. Gegen Aufpreis gibt es die zusätzlichen Fahrmodi  „Pro“, „Dynamic“, „Enduro“ und „Enduro Pro“ (bei der F850GS). Ebenso optional sind die Traktionskontrolle DTC (Dynamic Traction Control) bzw. das ABS „Pro“, speziell für die Schräglage. Die weiteren Optionen sind unter anderem Voll-LED-Scheinwerfer oder die Sonderausstattung Connectivity inklusive TFT-Display.

Vernetzt auf zwei Rädern

BMW zeichnet sich seit jeher besonders durch frühzeitiges Erkennen von Trends aus und überrascht die gesamte Zweirad-Branche immer wieder mit innovativer Technik. Und so stellte das Münchener Unternehmen vor kurzem einen Prototyp auf Basis einer R1200Rs vor, die die Tür für zukünftiges sicheres Fahren, ohne Unfall, weit aufschlagen soll. Auf Grundlage der V2V-Technik (Vehicle-to-Vehicle-Communication) wird die Kommunikation zwischen Auto und Motorrad auf eine neue Ebene gestellt.

Anders als bisherige Warnsysteme sollen die Verkehrsteilnehmer mithilfe eines einheitlichen Standards und satellitenunterstützt miteinander kommunizieren können.

Neu ist dabei einerseits das gewissermaßen vorausschauende Vehikel, das Gefahren bereits dann verhindern soll, wenn sie der Mensch noch gar wahrnimmt und so einem erst unmittelbaren Reagieren vorbeugt. Andererseits verständigten sich im Bereich des Kraftrad-Sektors erstmals mehrere Anbieter darunter, neben BMW, auch Honda und Yamaha auf einen gemeinsamen Weg die Sicherheitstechnik an motorisierten Zweirädern in die Zukunft zu führen.

Dies geschieht nicht nur, wie bei der R1200RSConnected, so der Name des Prototyps, über rein praktische Anwendungen wie den Kreuzungs-bzw. Linksabbiegeassistenten oder automatisches Blinken, Hupen oder die Lichtsensorik, sondern auch durch ein gemeinsam gegründetes Konsortium der beteiligten Firmen, dessen Aufgabe es sein wird, Projekte dieser „Unternehmenskooperation“ zu fördern.

BMW Motorrad Concept Link

Die Zukunft auf zwei Rädern

Dieses Jahr wurde auf dem Concorso d’Eleganza Villa d’Este ein Motorrad vorgestellt, welches nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Design neue Maßstäbe setzen soll: Das BMW Concept Link.

P90265752_lowRes_bmw-motorrad-concept(1)

„Es ist ein Sinnbild für ein neues Zeitalter“, so Edgar Heinrich, Designleiter bei BMW Motorrad. Alexander Buckan, der Leiter für Fahrzeugdesign, schildert, dass sich das Fahrzeug an die Nutzer von heute richten soll.  Es wurde sich auch den perspektivischen technischen Anforderungen gestellt und so das Design dieses Zukunftsmodelles außergewöhnlich gestaltet, indem es mit allen zuvor gesehenen BMW-Motorrädern bricht.

Mobilität auch in der Stadt genießen

Auch in der Stadt ist es nun sehr leicht mit dem neuen Krad der BMW-Motorrad-Crew hohen Fahrspaß zu erreichen. Leichtes Handling, viel Stauraum und ein Rückwärtsgang sind nur wenige Eigenschaften, die dieses Bike besonders machen.

Technik als Bestandteil des Designs

Das Design des BMW Motorrad Concept Link integriert technische Features perfekt und schließt sowohl Reifen, Frontleuchten als auch Antriebseinheiten in die Aufmachung ein. BMW sparte sich zudem jegliche Verkleidungsteile, die üblicherweise am Heck montiert werden und setzte die volle Konzentration auf das Design und die Farbgebung. Des Weiteren konzentrierte man sich auf die Aerodynamik. Durch diverse Individualisierungsmöglichkeiten wie beispielsweise der modifizierbaren Sitzbank, Farben oder Windschilder soll das BMW Motorrad Concept Link den Vorlieben des Fahrers entsprechen.

P90260586_lowRes_bmw-motorrad-concept

Die Verbindung von Motorrad und Internet

Auch während der Fahrt lässt sich das Kraftrad mit dem Internet verbinden, um somit neue und noch nie dagewesene Funktionen zu erproben, wie etwa die passende Musik zu einer bestimmten Strecke laufen zu lassen. Informationen lassen sich beispielsweise auf dem Windschild ablesen. Auch eine Bike-2-X- Kommunikation, also vernetztes Fahren, ist möglich. Viele der soeben genannten Funktionen können auf Schnellzugrifftasten gelegt werden, um somit die Hand nicht vom Lenker nehmen zu müssen.

Auch die Bekleidung des Fahrers bildet mit dem Motorrad eine Einheit. So kann beispielsweise der Stauraum unter der Sitzbank durch Berührung eines vorgegebenen Areals am Ärmel geöffnet bzw. geschlossen werden. Die Motorradbekleidung selbst ist, auch dank moderner Schnitte, kaum als solche erkennbar.

P90260585_lowRes_bmw-motorrad-concept

Fazit

Aufgrund von moderner Technik, Individualität und aerodynamischem Design kann das BMW Motorrad Concept Link zu einem Meilenstein hin zur Mobilität der Zukunft werden.

Wie fraulich ist die G310R?

Wie sollte ein Motorrad aussehen, das den speziellen Anforderungen weiblicher Fahrer Rechnung trägt? Zugegeben, diese Frage wurde sicherlich schon des Öfteren gestellt, jedoch bekommt sie aufgrund der BMW G310R, die schon jetzt als das kleinste Motorrad, die die bayerische Traditionsmarke jemals in ihrer Produktpalette hatte gilt, neue Bedeutung.

Deswegen trafen sich unlängst Designer, Journalisten und 10 Frauen (sowohl  motorrad-affine als auch solche, die sich bis dato noch nicht sonderlich mit motorisierten Zweirädern auseinandergesetzt hatten) zu einem Workshop in Tokio, um zu eruieren, wie feminin ausgerichtet ein modernes Bike sein muss.

6288_23104_large

Gerade dieses kleinvolumige Einzylinder-Motorrad bietet bereits beste Voraussetzungen für Männer und Frauen.

Nach einem ersten Brainstorming, versuchte ein Designer die Einfälle direkt vor Ort zu veranschaulichen.

Die einzelnen Gruppen erstellten nun verschiedene Konzepte unter Beachtung unterschiedlicher Faktoren wie zum Beispiel Farbauswahl, Größe und Ergonomie:

Das erste Konzept unter der Bezeichnung  „Sporty Scrambler“ bestach vor allem durch  eine verstellbare Lenkstange, Stollenreifen, eine Halbverkleidung, sowie absenkbare Spiegel  und Motorschutzbügel.

Mit einer gelungenen Symbiose aus Anwenderfreundlichkeit und Design wartete die zweite Variante der zu modifizierenden G310R auf: Hier geben trendige Farben, die perfekt auf Sitzbank bzw. Griff abgestimmt sind, ein doppeltes Auspuffrohr, ein Hauptständer, aber auch absenkbare Lenkerstangen den Ton an.

Die dritte Kreation wurde unter dem Namen  „City Café Racer Style“ vorgestellt, wobei hier der Name, aufgrund der langen Sitzbank, der großen Radtaschen und dem tropfenförmigen Tank, wirklich gleichzeitig Programm war.

6288_23102_large

Ganz begeistert zeigte sich auch Ursula Shinagawa von BMW Motorrad Japan: „Es war ein sehr interessantes Projekt und hat gezeigt, dass unsere weiblichen Fahrer sehr interessiert an passenden Motorrädern und dem Customizing selbst sind“.

Und so wurde an diesem Tag eindrucksvoll unter Beweis gestellt wie fraulich eine G310R sein kann…

Die neue BMW K 1600 B

BMW stellte Mitte Oktober in Los Angeles ein neues Motorrad im exklusiven Bagger-Style für das zweite Halbjahr 2017 vor.

p90238902_lowres_bmw-k-1600-b-10-2016

Technik

Die Maschine besitzt 6-Zylinder und vollbringt eine Leistung von 160 PS (118 kw). BMW setzte bei diesem Motorrad auf einen Kardanantrieb mit 175 Nm Drehmoment. Außerdem ist sie mit Schaltassistent, einem elektronisch geregelten Fahrwerk und sogar einer Rückfahrhilfe ausgestattet. Weitere Features der K 1600 B sind, zum Beispiel, Traktionskontrolle, ABS, Griff- und Sitzheizung und vieles mehr.

Das Zweirad beschleunigt bei Bedarf in nicht einmal dreieinhalb Sekunden auf 100 km/h. Als Höchstgeschwindigkeit nennt BMW sogar knapp über 200 km/h.

 Weitere Daten

Ein Kennzeichen, das auf diesen „Bagger“ hinweist, ist die Form derartiger Motorradgattungen.

Denn der höchste Punkt ist das Windschild und von da an geht es immer tiefer. Deswegen senkte BMW den Beifahrer-Sitzplatz um ganze 7 Zentimeter. Auch besonders an der K 1600 B sind die bereits ab Werk befestigten Seitenkoffer, zudem auch die sehr herausstechenden Endschalldämpfer.

 Ein Preis für die K 1600 B wird erst im Frühjahr nächsten Jahres genannt.