Neue Aufstellung

Für die zweite Saison der Langstrecken-Meisterschaft FIM EWC hat sich das BMW Motorrad World Endurance Team neu aufgestellt. Ab der kommenden Saison, die am 17./18. April 2021 ihren Auftakt haben soll, kämpfen nun Markus Reiterberger, Ilya Mikhalchik und der Neuzugang Javier „Xavi“ Forés um Podestplätze. Als „Backup“ steht dann  Kenny Foray bereit.

Damit setzt man auf eine vielversprechende Mischung aus Kontinuität und frischem Wind, denn während Reichenberger und Mikhalchik schon in der Debütsaison im Sattel saßen, hat man mit dem Spanier Forés einen echten Coup gelandet, der schon zahlreiche internationale Erfolge und damit eine Menge an Erfahrung vorweisen kann.

So steht sein Name nicht nur für Triumphe bei der European Stock 1000 Championship, sondern, unter anderem, auch bei der Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM).

Als Ersatzfahrer fungiert zukünftig Kenny Foray, der in 2019/2020 eben zusammen mit Markus Reiterberger und Ilya Mikhalchik dafür sorgte, dass das Team zweimal unter die Top 3 fuhr und sogar Aspirant auf den Titelgewinn war.

Geist der Leidenschaft

Die BMW R 18 atmet den Geist der längst vergangenen und doch immer noch faszinierenden Motorrad-Epoche der R 5. Was passiert, wenn man diesen „Spirit“ von damals mit der „Leidenschaft“ eines Customizers, im Rahmen dessen, Neues zu schaffen, kombiniert zeigt der aktuelle Umbau der R 18.

Kein Geringerer als der rennsportbegeisterte Dirk Oehlerking machte sich mit seiner Firma Kingston Custom ans Werk. Doch es gibt gleich eine Überraschung: Anders als bei anderen Modifikationen dieser Art geht er den konservativen Weg. Das heißt, bei Technik und Rahmen bleibt alles im Originalzustand.

Doch Angst, dass damit der „Aha-Effekt“ verpufft, ist unbegründet. Oehlerking widmete sich stattdessen der Verkleidung und Karosserie und schuf so einen Blickfang im wahrsten Wortsinn. Denn betrachtet man das Gefährt von vorne gleicht es, auf den ersten Blick, auch dank der Niere, einem PKW aus den goldenen 20-er Jahren, mit Anleihen des „Art déco“.

Bei „Sprit of Passion“, so der Projektname, dominiert aber ganz klar die durchgängige, in der Originalfarbe gestaltete, Verkleidung. Lenker und Auspuff wurden hingegen einer Veränderung unterzogen. Der Sattel stammt aus dem BMW-Universalzubehör, während Blinker aus dem Hause angebracht wurden. Der LED-Frontscheinwerfer findet seinen Platz nun direkt in der Verkleidung.

Dass diese extravagante Version entstand, liegt nicht zuletzt im Naturell der ursprünglichen  R 18, die sich ja förmlich für derartige Neugestaltungen anbietet.

So geht Roller in 2021

BMW stellte kürzlich die Scooter-Studie „Definition CE 04“ vor, die man wohl zu Recht als Nachfolger des, im Bereich der E-Mobilität, längst auf den Straßen befindlichen, C Evolution-Roller bezeichnen kann. Dafür spricht auch die fast serienreife Ausprägung sowie die hohe Übereinstimmung, in Technik und Design, mit dem schon 2017 vorgestellten „Concept Link“.

Dabei liegt die Betonung beim nun vorgelegten „Definition CE 04“ neben der Fortbewegung explizit auf der Kommunikation und das im urbanen Raum. So soll mit dem Dreiklang elektrischer Antrieb, innovative Formgestaltung und eben Konnektivitäts-Bestandteilen ein völlig neues Kapitel innerhalb dieses Kraftrad-Segments aufgeschlagen werden. Dazu gibt es, im Übrigen, ebenso eine sich dazu ergänzende und smarte Fahrerausstattung.

Wie aus dem 2017er-Konzept bereits bekannt, wird die Kontur des Fahrzeuges durch den im Boden versenkten Energiespeicher und dem sich dahinter liegenden Elektromotor bestimmt, wodurch sich die Einarmschwinge bzw. die Zahnriemen offen und nahtlos in die Optik einbinden.

Ebenfalls bekannt ist das seitlich zu öffnende Fach für einen Helm und die LED-Beleuchtung, die vorne durch zwei U-förmige und hinten durch C-förmige Lichtquellen repräsentiert wird.

Da es sich ja ausdrücklich um ein Kurzstreckengefährt handelt, sieht man auch die auf den ersten Blick etwas unbequem anmutende „schwebende“ Sitzbank mit anderen Augen: Hier wurde ganz klar auf Ergonomie gesetzt, was der praktische, verstellbare Sitz nochmals untermauert.

Eine Neuheit, zumindest im Zusammenhang mit Rollern, stellt das große 10,25 Zoll Display dar, das dank Smartphone zur digitalen Kommandozentrale werden soll.

Die schon erwähnte smarte Fahrerausstattung macht mit einem modisch wirkenden Parka, mit integrierten Protektoren, optional wechselbaren Lichtabschnitten und der Möglichkeit das Handy zu laden, auf sich aufmerksam.

Update für die Kleine

Als sie vor fünf Jahren vorgestellt wurde, sollte sie der „Türöffner“ sein, sprich auch im kleineren Motorrad-Segment, die weiß-blaue Fahne von BMW-Motorrad hochhalten. Nun bekommt sie ein Update: die G310R.

Euro-5-konform wartet der 313ccm-Einzylindermotor immer noch mit einer Leistung von 25kW (34 PS) bei 9500 min-1 und einem  maximalen Drehmoment von 28Nm bei 7500 min-1 auf. 

Neu ist hingegen der „elektronischen Gasgriff“ (E-Gas) für empfindlichere Gasannahme. Die nun selbstverstärkende Anti-Hopping-Kupplung soll gegen das Motorschleppmoment arbeiten und zur Verringerung der Möglichkeit des Absterbens vom Motor gibt es die Leerlaufanhebung.

Erwartungsgemäß wurde die Beleuchtung von Scheinwerfern und Blinkern auf LED-Technik umgestellt.

Erwähnenswert ist zudem die jetzt erfolgte vierstufige Einstelloption des Handbremshebels sowie des Kupplungshebels.

Optisch fällt einem das Titanium Grey Metallic des Motordeckels an Generator, Kupplung und Wasserpumpe auf. Dazu passend präsentieren sich Fußrastenplatten und Soziushaltegriffe im gleichen Kolorit.

Während die Farbe Polarweiss uni, mit dazugehörigen blauen Akzenten, ganz offensichtlich dem BMW-Logo die Reminiszenz erweist, kann man zwischen der Basisfarbe Cosmic Black oder der speziellen Style-Variante „Sport“ wählen, die durch rote Lackierung im Bereich des Rahmens und der Felgen sowie der Typen-Bezeichnung auffällt.

Vielseitiger, sicherer und dynamischer

Neue BMW G310GS präsentiert

Vier Jahre nach ihrem Debüt stellt BMW die neue G310GS vor. Diese zeigt sich vielseitiger, sicherer und dynamischer als ihre Vorgängerin. Sowohl bei Genussfahrten über Land, im Alltag oder auch mal abseits der Straße.

Der bewährte 313ccm-Einzylindermotor mit einer Leistung von 25kW (34 PS) bei 9500 min-1 und der maximale Drehmoment von 28Nm bei 7500 min-1  weiß auch in der nun EU-5-Variante zu überzeugen.

Der Motor wartet mit einem sogenannten „elektronischen Gasgriff“ (E-Gas) für empfindlichere Gasannahme auf. Die neue Anti-Hopping-Kupplung soll das Motorschleppmoment verringern.

Für bessere Sicht bei Dunkelheit ist von nun an ein Voll-LED-Scheinwerfer zuständig, der nicht nur gleichmäßiger und heller leuchtet, sondern bei dem es, dank geänderter Anbindung, auch keine Vibrationen mehr geben soll.  Durch die LED-Blinkleuchten fällt das Motorrad im Verkehr besser auf.

Gerade Personen mit kleineren Händen dürften sich über die vierstufige Einstellmöglichkeit der Handhebel für Bremse und Kupplung freuen.

Optisch kann die neue G310GS ihre Familienzugehörigkeit zur großen GS-Familie nicht verstecken, was man auch am Farbkonzept merkt:  Alle drei Variationen der neuen G310GS haben die Titaniumgrau metallic lackierten Motorgehäusedeckel für Generator, Kupplung und Wasserpumpe gemein.

Style-technisch hat man die Qual der Wahl zwischen den weiß und grau gehaltenen Tankseitenverkleidungen, dem Style „Rallye“, mit rotem Rahmen, oder der Jubiläums-Variante „40 Years GS“, bei dem die Farben schwarz und gelb dominieren.

BMW Motorrad Days in Berlin

Das kam wahrlich für viele Fans der weiß-blauen Traditionsmarke überraschend. Nach 18 erfolgreichen Events bricht BMW-Motorrad in Garmisch-Partenkirchen seine Zelte ab und veranstaltet die längst zum Kult avancierten „Motorrad Days“ im nächsten Jahr in Berlin.

Was der genaue Grund für die Verlagerung des weltweit größten Treffens rund um die Motorradmarke BMW, zu der alljährlich Tausende von Bikerfans ins bayerische Voralpenland pilgerten, ist bleibt indes unklar:

Der Konzern selbst, der sich für die jahrelange erfolgreiche Zusammenarbeit mit Garmisch-Partenkirchen bedankt, sieht darin wohl augenscheinlich einen wichtigen Schritt hin zur Neuausrichtung der Marke und Veranstaltung einerseits, aber auch zukünftiger Mobilitätsentwicklungen im städtischen Umfeld.

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller freut sich indes dieses besondere Ereignis nun in der Stadt zu haben, in der seit über 50 Jahren die Motorräder mit dem weiß-blauen Propeller gefertigt werden.

Exponiertes Customizing par excellence

Der Blechmann stellt mit seiner Variante der R18 dessen spezifische Merkmale besonders heraus und schafft so ein Motorrad, das sich nahtlos einreiht in die Reminiszenz, die auch die originale R18 gegenüber der BMW-Motorrad-Historie abgibt.

So ist die Grundidee der österreichischen Customizing-Ikone Bernhard Naumann, alias „Blechmann“ von Anfang an klar, an der Grundstruktur des „Big Boxers“ so wenig wie möglich zu ändern.

Heißt: Obwohl Rahmen und Technik unberührt bleiben, legt er an den typischen BMW-Merkmalen umso kreativer und vielschichtiger Hand an, wobei er sich ohne vorherige detailgerechte Vorfestlegung , innerhalb des Bearbeitungsprozesses, immer wieder neu inspirieren lässt und auf diese Art und Weise flexibler agieren kann.

Diese Exposition erfolgt hier besonders am deutlich schmächtigeren Tank, um so das Herzstück, den Big Boxer gezielt in den Vordergrund zu rücken. Sie findet ihre Fortsetzung aber auch an der Front, genauer gesagt am Scheinwerfer, an deren Stelle nun eine nierenförmige Glühfadenleuchte platziert wurde bis hin zur komplett neu entworfenen Sitzbank.

BMW treibt es bunt

Auch 2021 werden die BMW-Motorrad-Modelle in neuem Glanz erstrahlen: Hier schon mal ein kleiner Überblick über nie neuen Farbkreationen bzw. Zusammenstellung der bestehenden Modelle:

R1250RS

Der Sporttourer kommt sowohl auf der Straße als auch im Gelände zum Einsatz. In der Farbe  Austin Yellow metallic, inklusive der Rahmenfarbe schwarz matt soll diese besondere Eigenschaft noch besser widergespiegelt werden. Für das Sondermodell besteht die Ausstattung aus  Option 719 Frästeilen  mit Motorgehäusedeckel vorne und Zylinderkopfhauben in Schwarz/Silber eloxiert.

R1250R

Sie wird 2021 in der Farbe Mineralgrau metallic erhältlich sein. Außerdem bekommt sie in der Sonderausstattung die neue M Lightweight Batterie verpasst.

K1600GT

Erstmals wird sie in der Option19-Variante Mineralweiss metallic bei den Händlern stehen und die Rückfahrhilfe samt adaptivem Kurvenlicht gibt es inklusive.

K1600GTL

Das Schwestermodell wartet ebenfalls in den neuen Koloriten Manhattan metallic, Style Elegance und Option 719 Mineralweiss metallic auf. Ebenso bereits an Bord sind die Rückfahrhilfe und das adaptive Kurvenlicht. Als neue Sonderausstattung stehen Motorschutzbügel zur Verfügung.

K1600B

Einen echten Hingucker mit dem neuen Farbton Marsrot metallic schafft der Bagger K1600B. Optional kommt nun der Motorschutzbügel und LED-Zusatzscheinwerfer hinzu.

K1600 Grand America

Der Luxustourer wird ab kommendem Jahr durch die Farbgebung Marsrot metallic bzw. durch die Rückfahrhilfe und das adaptive Kurvenlicht noch mehr zu überzeugen wissen.

S1000RR

Die Rennmaschine steht in Sachen neuer Look mit Blackstorm metallic den anderen in nichts nach. Sie erfüllt dann auch die gültige Euro 5-Norm und bietet im Bereich der Extras beispielsweise eine M Titan Abgasanlage, ein M Frästeile-Paket oder eine M Endurance Kette.

S1000XR

Einen neuen Lock wird es auch für die S1000XR geben, nämlich  Style Sport mit Lackierung in Lightwhite uni, Racingblue met  oder Racingred uni. Freuen darf man sich überdies auf einen Titan Sportschalldämpfer, eine M Endurance Kette, das Windschild „Sport“ sowie einen zusätzlichen Core Screen mit Laptimer. Die neuen Sonderausstattungen warten unter anderem mit einem Titan Sportschalldämpfer oder einer M Endurance Kette auf.

R18

Der Cruiser lässt 2021 mit einer Temporegelung inklusive Lenkungsdämpfer aufhorchen.

F900R und  F900XR

Diese beiden Motorräder bekommen laut BMW LED Blinkleuchten im Standard für US Typschlüssel verpasst.

Nur selber fahren ist schöner

BMW Motorrad hat angekündigt, das, bereits aus PKW bekannte, Fahrerassistenz-System ACC (Active Cruise Control) auch für motorisierte Zweiräder in Serienreife bringen zu wollen, wobei wohl der Fokus zunächst auf den Tourenmotorrädern liegen dürfte.

Bei der „Active Cruise Control“ handelt es sich um einen intelligenten Tempomat, der aber nicht nur die Geschwindigkeits-, sondern gleichzeitig die Abstandsregelung zum Vorderfahrzeug selbsttätig übernimmt. Entsprechendes Knowhow bringt neben BMW selbst zudem Bosch mit ein.  Das Ganze kann bequem über einen Taster bedient werden und ermöglicht eine dreifache Abstufung in Bezug auf die Distanz zum darauffolgenden Verkehrsteilnehmer. Die jeweilige Konfiguration ist am TFT-Display ablesbar.

Beschleunigung und Verzögerung reagieren variabel, je nachdem welchen Modus man zuvor ausgewählt hat: Wählbar sind hierbei  komfortabel oder dynamisch. Des Weiteren besteht die Möglichkeit ganz auf den „Abstandswächter“ zu verzichten, so dass nur noch die Geschwindigkeitsregelung Dynamic Cruise Control (DCC) in Betrieb ist.

Komplexer als beim Auto muss sich diese elektronische Zusatzeinrichtung beim Motorrad schon alleine bei einer Kurvenfahrt, samt Schräglage, verhalten: In dieser Situation haben Sicherheit und Stabilität absolute Priorität, weswegen die Geschwindigkeit bzw. die Beschleunigungsdynamik, ohne aktives Zutun, gesenkt wird, um den Fahrer, durch ruckartiges Beschleunigen und Verlangsamen, nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

„Selbst ist der Mann oder die Frau“ heißt es hingegen an einer Ampel oder am Stauende. Denn die gesamte Kontrollmechanik greift ausschließlich bei sich bewegenden Verkehrsmitteln ein.

Berliner Polizei zählt auf „weiß-blau“

Wenn am ehemaligen Berliner Flughafen „Tempelhof“ die Motorradflotte der Hauptstadt-Polizei mit 35 nagelneuen BMW R1250RTs samt der Polizeipräsidentin Aufstellung nimmt, dann ist das selbst in dieser Großstadt etwas Besonderes.

Grund dieses Szenarios ist die offizielle Übergabe eben dieser 35 R1250RTs an die Behörde, stellvertretend entgegengenommen von Barbara Slowik, ihres Zeichens Polizeipräsidentin von Berlin, durch den  Werkleiter des BMW-Werkes in Helmut Schramm.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um gewöhnliche Gefährte dieser Baureihe. Vielmehr warten sie mit digitaler Funktechnik, Lautsprechern, die sich auch während der Fahrt den äußerlichen Begebenheiten anpassen, LED-Zusatzscheinwerfern und den typischen Hochreflexstreifen auf.

Sowohl Slowik als auch Schramm betonten dabei die schon traditionell gute Zusammenarbeit, die 2012 ihren Anfang nahm.  In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls betont, dass die bayerische Traditionsmarke die „Pole-Position“ in der Belieferung bzw. sogar der Entwicklung von Behördenfahrzeugen einnimmt und dies nicht nur in Deutschland sondern weltweit, was 2.400 Auslieferungen beweisen.