BMW treibt es bunt

Auch 2021 werden die BMW-Motorrad-Modelle in neuem Glanz erstrahlen: Hier schon mal ein kleiner Überblick über nie neuen Farbkreationen bzw. Zusammenstellung der bestehenden Modelle:

R1250RS

Der Sporttourer kommt sowohl auf der Straße als auch im Gelände zum Einsatz. In der Farbe  Austin Yellow metallic, inklusive der Rahmenfarbe schwarz matt soll diese besondere Eigenschaft noch besser widergespiegelt werden. Für das Sondermodell besteht die Ausstattung aus  Option 719 Frästeilen  mit Motorgehäusedeckel vorne und Zylinderkopfhauben in Schwarz/Silber eloxiert.

R1250R

Sie wird 2021 in der Farbe Mineralgrau metallic erhältlich sein. Außerdem bekommt sie in der Sonderausstattung die neue M Lightweight Batterie verpasst.

K1600GT

Erstmals wird sie in der Option19-Variante Mineralweiss metallic bei den Händlern stehen und die Rückfahrhilfe samt adaptivem Kurvenlicht gibt es inklusive.

K1600GTL

Das Schwestermodell wartet ebenfalls in den neuen Koloriten Manhattan metallic, Style Elegance und Option 719 Mineralweiss metallic auf. Ebenso bereits an Bord sind die Rückfahrhilfe und das adaptive Kurvenlicht. Als neue Sonderausstattung stehen Motorschutzbügel zur Verfügung.

K1600B

Einen echten Hingucker mit dem neuen Farbton Marsrot metallic schafft der Bagger K1600B. Optional kommt nun der Motorschutzbügel und LED-Zusatzscheinwerfer hinzu.

K1600 Grand America

Der Luxustourer wird ab kommendem Jahr durch die Farbgebung Marsrot metallic bzw. durch die Rückfahrhilfe und das adaptive Kurvenlicht noch mehr zu überzeugen wissen.

S1000RR

Die Rennmaschine steht in Sachen neuer Look mit Blackstorm metallic den anderen in nichts nach. Sie erfüllt dann auch die gültige Euro 5-Norm und bietet im Bereich der Extras beispielsweise eine M Titan Abgasanlage, ein M Frästeile-Paket oder eine M Endurance Kette.

S1000XR

Einen neuen Lock wird es auch für die S1000XR geben, nämlich  Style Sport mit Lackierung in Lightwhite uni, Racingblue met  oder Racingred uni. Freuen darf man sich überdies auf einen Titan Sportschalldämpfer, eine M Endurance Kette, das Windschild „Sport“ sowie einen zusätzlichen Core Screen mit Laptimer. Die neuen Sonderausstattungen warten unter anderem mit einem Titan Sportschalldämpfer oder einer M Endurance Kette auf.

R18

Der Cruiser lässt 2021 mit einer Temporegelung inklusive Lenkungsdämpfer aufhorchen.

F900R und  F900XR

Diese beiden Motorräder bekommen laut BMW LED Blinkleuchten im Standard für US Typschlüssel verpasst.

Nur selber fahren ist schöner

BMW Motorrad hat angekündigt, das, bereits aus PKW bekannte, Fahrerassistenz-System ACC (Active Cruise Control) auch für motorisierte Zweiräder in Serienreife bringen zu wollen, wobei wohl der Fokus zunächst auf den Tourenmotorrädern liegen dürfte.

Bei der „Active Cruise Control“ handelt es sich um einen intelligenten Tempomat, der aber nicht nur die Geschwindigkeits-, sondern gleichzeitig die Abstandsregelung zum Vorderfahrzeug selbsttätig übernimmt. Entsprechendes Knowhow bringt neben BMW selbst zudem Bosch mit ein.  Das Ganze kann bequem über einen Taster bedient werden und ermöglicht eine dreifache Abstufung in Bezug auf die Distanz zum darauffolgenden Verkehrsteilnehmer. Die jeweilige Konfiguration ist am TFT-Display ablesbar.

Beschleunigung und Verzögerung reagieren variabel, je nachdem welchen Modus man zuvor ausgewählt hat: Wählbar sind hierbei  komfortabel oder dynamisch. Des Weiteren besteht die Möglichkeit ganz auf den „Abstandswächter“ zu verzichten, so dass nur noch die Geschwindigkeitsregelung Dynamic Cruise Control (DCC) in Betrieb ist.

Komplexer als beim Auto muss sich diese elektronische Zusatzeinrichtung beim Motorrad schon alleine bei einer Kurvenfahrt, samt Schräglage, verhalten: In dieser Situation haben Sicherheit und Stabilität absolute Priorität, weswegen die Geschwindigkeit bzw. die Beschleunigungsdynamik, ohne aktives Zutun, gesenkt wird, um den Fahrer, durch ruckartiges Beschleunigen und Verlangsamen, nicht unnötig in Gefahr zu bringen.

„Selbst ist der Mann oder die Frau“ heißt es hingegen an einer Ampel oder am Stauende. Denn die gesamte Kontrollmechanik greift ausschließlich bei sich bewegenden Verkehrsmitteln ein.

Berliner Polizei zählt auf „weiß-blau“

Wenn am ehemaligen Berliner Flughafen „Tempelhof“ die Motorradflotte der Hauptstadt-Polizei mit 35 nagelneuen BMW R1250RTs samt der Polizeipräsidentin Aufstellung nimmt, dann ist das selbst in dieser Großstadt etwas Besonderes.

Grund dieses Szenarios ist die offizielle Übergabe eben dieser 35 R1250RTs an die Behörde, stellvertretend entgegengenommen von Barbara Slowik, ihres Zeichens Polizeipräsidentin von Berlin, durch den  Werkleiter des BMW-Werkes in Helmut Schramm.

Selbstverständlich handelt es sich hierbei nicht um gewöhnliche Gefährte dieser Baureihe. Vielmehr warten sie mit digitaler Funktechnik, Lautsprechern, die sich auch während der Fahrt den äußerlichen Begebenheiten anpassen, LED-Zusatzscheinwerfern und den typischen Hochreflexstreifen auf.

Sowohl Slowik als auch Schramm betonten dabei die schon traditionell gute Zusammenarbeit, die 2012 ihren Anfang nahm.  In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls betont, dass die bayerische Traditionsmarke die „Pole-Position“ in der Belieferung bzw. sogar der Entwicklung von Behördenfahrzeugen einnimmt und dies nicht nur in Deutschland sondern weltweit, was 2.400 Auslieferungen beweisen.

BMW Motorrad geht neue Wege

Eine Motorradmarke wie BMW ist selbstverständlich immer bestrebt neue Personen in ihren Bann zu ziehen. Im Falle des bayerischen  Traditionsherstellers scheint man bereits die junge Generation im Teenager-Bereich an die Marke zu binden, aber vor allem für die eigenen Motorräder begeistern zu wollen.

Denn seit kurzem findet man die weiß-blaue Marke auch mit einem offiziellen Account auf TikTok. Dieser Social-Media-Dienst wendet sich vorwiegend an die 16- bis 24-Jährigen und unterstreicht damit ganz klar die schon länger laufenden Bemühungen aus München, sich ein jugendlicheres Image zu verpassen. Und die Strategie scheint aufzugehen, wie dich recht ordentlichen Likes der dort bereitgestellten Kurzvideos und die Followerzahlen beweisen.

So nutzt BMW-Motorrad  die Gegebenheiten auf Tiktok, 15-sekündige Videoclips mit Hintergrundmusik zu synchronisieren, um den „Fans“ die Modelle, die Marke und die Philosophie von BMW-Motorrad zeitgemäß näher zu bringen.

Kleider machen Leute

Geht es ums Motorradfahren ist sie zugegebenermaßen nicht immer gleich die erste an die man denkt: die Motorradbekleidung. Das könnte sich mit dem von BMW vorgestellten  Anzug namens „XRide“ allerdings ändern, denn auch im Sattel gilt die Devise „Kleider machen Leute“.

Der ideale Begleiter : Der BMW-Motorradanzug „XRide“

Der zweiteilige Anzug wartet mit Polyamid als Obermaterial, mit Leder, auf. Selbstverständlich dürfen Protektoren nicht fehlen, die aufgrund des elastischen Gewebes an Ort und Stelle bleiben. Um dennoch die nötige Bewegungsfreiheit, gerade im Bereich der Arme, Schultern und Knie,  zu gewährleisten, wurden die dortigen Lederaussparungen mit Ziehharmonikastretch bzw.  Ergonomiefalten versehen.

Zum besonderen Schutz sind NP3-Protektoren an den Schultern sowie NP2-Protektoren an Ellbogen, Hüfte und Knie angebracht. Der Rücken kann sich hingegen auf einen NP-Pro-lang-Protektor verlassen. Rindleder verrichtet seinen schützenden Dienst an speziell  bedrohten Stellen, im Falle eines Sturzes: So etwa die Innenseite der Hose.

Ein weiteres Sicherheitsplus stellen die Reflektoren an den Oberarmen, der Vorderseite der Jacke, den Knien und an der Unterseite dar.

Eine Motorradjacke sollte neben dem Aspekt der Sicherheit aber insbesondere Praktikabilität aufweisen und genau das tut sie mit vier Taschen an der Front, wovon eine sogar Wasser standhält. Des Weiteren stehen noch eine Rücken-und zwei Innentaschen zur Verfügung.

Am Motorrad ist man immer dem Wetter ausgesetzt und so macht der XRide-Anzug selbst bei Wetterkapriolen, dank des AirVent-Systems, bestehend aus zwiefachem Reißverschluss und des 3D-Abstandsgewirkes an der Rückseite, immer eine gute Figur.

Bei Regen kommt dann die Outsert-Jacke, inklusive wasserdichter Schlupfmütze  und die Outsert-Hose, deren Besonderheit die langen Reißverschlüsse an den Seiten sind, zum Einsatz.

Wer sich nichtsdestotrotz nicht nur sicher und ergonomisch bekleiden, sondern hiermit auch ein noch modischeres Statement setzen möchte, dem sei die Sonderedition namens „XRide Pro“ empfohlen. Diese Jacke mit weißen Rindledereinsätzen an den Ärmeln und den Schulterschleifern mit BMW-Logo in hochwertiger Kunststoff-Stahl-Zusammenstellung,  gibt es nur 1.500 Mal.

Offroad-Action am Ende der Welt

2020 führt das GS- Abenteuer 22 internationale Teams an das wohl schönste Ende der Welt: nach Neuseeland.

Das zweijährlich stattfindende International GS Trophy von BMW nimmt auch dieses Jahr ihr Ende. Acht unvergessliche Tage in einer paradiesischen Umgebung, die geprägt ist von eindrucksvollen Bergen und Wäldern, aber auch Wüsten und Vulkane beeindruckten.

Die Teilnehmer standen sich an diesem letzten Tag gegenüber, um eine große Herausforderung zu meistern, denn die Fahrt ging über die berühmte Nevis Road – Neuseelands höchste öffentliche „Straße“. Diese Strecke stellt mit ihren 24 Flussüberquerungen und wahnsinnig vielen steinigen Passagen, auf der Länge von ungefähr 70 km, sehr hohe Ansprüche an die Off-Road-Enthusiasten.

Los ging es um 7 Uhr morgens, mit der Strecke von Wanaka nach Coronet Peak, welche durch die Bergkette Crown Range verlief. Dies ermöglichte einen atemberaubenden Blick auf die „Remarkables“, die 2300 Meter hohe Gebirgskette in Neuseeland. Doch kurz nachdem sie die Höhen der Berge bewundern konnten, ging es für die Fahrer auch schon wieder steil in die Tiefe, in Richtung Arrowtown. Eine wohlverdiente Kaffeepause folgte im Anschluss.

Doch auch die erste Tagestappe lässt nicht lange auf sich warten: die „Jerrycan Challenge“, bei der schwere Kraftstoffkanister einen langen Weg entlang getragen werden mussten. Bereits nach diesem Test lagen die Nerven der Teams blank.

Doch die Fahrer machten sich schon auf den Weg ins Skigebiet Coronet Peak, da dort der Schlussparcours auf sie wartete, welcher die doppelte Anzahl an Punkten einbrachte. Dieser Test war der letzte und erforderte Trial-Talent mit offensiver Fahrweise. Die Fahrer durften weder von der Maschine fallen noch den Motor abwürgen, um keine Strafzeiten zu erhalten und somit Bestzeiten abzuliefern.

Nachdem der letzte Tag mit den beiden anspruchsvollen Herausforderungen geschafft war, und die Gesamtpunktzahlen ermitteln waren, wurden die Platzierungen bekannt gegeben. Es zeigte sich, dass das Team der Niederlande am letzten Tag den Ton angab und es somit in der Gesamtwertung auf den vierten Platz geschafft hatte.

Champion wurde Team Südafrika, das sich gegenüber Frankreich und Italien behaupten konnte. Damit gewann Südafrika bereits zum dritten Mal in Folge die BMW Motorrad International GS Trophy.

BMW erneut Topseller

Das Jahr 2019 kann man bei BMW Motorrad erneut als Erfolg verbuchen. Bereits zum neunten Mal in Folge konnte das bayerische Unternehmen die meisten Motorräder und Roller absetzen. Die hohe Beliebtheit der Gefährte mit dem weiß-blauen Propeller belegen eindrucksvoll die insgesamt  175.162 deutschlandweit ausgelieferten Einheiten. Dies entspricht einer Steigerung von 5,8 Prozent im Vergleich zu 2018 als es 165.566 waren.

Laut Konzern trugen einerseits sieben neu eingeführte Modelle sowie die bereits bestehende Produktvielfalt dazu bei, andererseits wird auch auf die ersten Rennerfolge in der FIM World Superbike Championship (WorldSBK) und Endurance World Championship (FIM EWC) hingewiesen, die das Vertrauen in die neue S1000RR gefestigt hätten.

BMW Motorrad blieb auch im zurückliegenden Jahr der Platthirsch in Deutschland und konnte diese Position mit 26.292 Fahrzeugen sogar noch ausbauen.

Ein deutliches Plus von 7 Prozent ist auch im gesamteuropäischen Markt, einschließlich Frankreich, Italien, Spanien sowie Großbritannien/Irland zu erkennen.

Während der Motorradhersteller seine Marktposition in den USA und Kanada stabil halten konnte, werden Brasilien und China immer wichtiger. Allein im Reich der Mitte standen unterm Strich 16,6 Prozent Zuwachs, während in Brasilien mit 10.064 Verkäufen 36,7 Prozent zu Buche schlugen.

Ein Anker dieses Erfolges sind selbstverständlich, nach wie vor, die GS-Modelle BMW R1200/1250GS und BMW R1200/1250GS Adventure, die über 59.000 Mal ausgeliefert wurden.

Eine treue Fangemeinde, die 2019 um über 20.000 Personen anwuchs, scheinen auch die Modelle G310R und G310GS zu haben.

Zudem trugen auch die Mittelklasse-Modelle F750GS bzw. F850GS kräftig zum positiven Gesamtergebnis bei, indem hiervon rund 29.000 Fabrikate einen neuen Eigentümer fanden.

BMW F900R

Die neue BMW F900R beeindruckte gleich bei ihrer Präsentation auf der Eicma 2019 durch Prägnanz und Geradlinigkeit. Dieses Motorrad strahlt genau die Dynamik aus, die Fahrspaß ausmacht und die man von einer BMW dieser Klasse erwartet. Doch selbstverständlich wurde auch an Sicherheit und Komfort gedacht.

Eine gute Beleuchtung, gerade was den Kurveninnenbereich betrifft, ist das A und O. Diese Aufgabe übernehmen spezielle LEDS, die zusätzlich im Hauptscheinwerfer verbaut sind. Dieses adaptive Kurvenlicht funktioniert, ab einer Schräglage von 7°, völlig automatisch.

Allzeit gut ablesbare Informationengarantiert das neue 6,5 Zoll TFT-Display. Zudem punktet es mit optimalen Abbildungseigenschaften, dem breiten Spektrum an Informationen sowie der anwenderfreundlichen Funktionsweise. Mit der Sonderausstattung „Fahrmodi Pro“ gibt es durch den sogenannten „Core-Screens“ obendrein Werte zu Schräglage oder Traktionskontrolle. Gänzlich neu sind die Möglichkeiten in der Mittelklasse: Sie reichen vom Telefonieren bis zum Musik hören.

Kommen wir zu den Fakten: Der Zweizylinder-Reihenmotor bietet 105 PS und einen Hubraum von 895 cm3.

Das klar strukturierte Design, mit den gedrängten Scheinwerfern und den durch die Kürze dynamisch wirkenden Heck macht sofort Lust aufs Losfahren.

Schwacher Saisonabschluss

Das Ergebnis der beiden BMW-Piloten Tom Sykes und Markus Reiterberger zum Saisonabschluss der diesjährigen WSBK-Saison löste keine Jubelstürme aus, da hatte man im Laufe der Serie schon Besseres eingefahren als diese vier bzw. acht Punkte, die für Tom Sykes Rang acht und für seinen Teamkollegen Markus Reiterberger den 14. Platz in der Fahrerwertung bedeuten.

Schuld an der eher mageren Ausbeute waren die unbeständigen Witterungsverhältnisse in Katar, womit die Konkurrenz von Ducati, Yamaha und Kawasaki augenscheinlich besser zurechtkam, was auch BMW-Motorradsport-Direktor Marc Bongers bestätigte: „Das war natürlich nicht ganz der Saisonabschluss, den wir uns gewünscht hatten. Doch wir haben nach wie vor Schwierigkeiten, uns auf wechselhafte Bedingungen einzustellen. Das hat sich bei den wechselnden Temperaturen gezeigt.“

Dabei konnte er dieser ersten Superbike-Saison, an der BMW mit der neuen S1000RR werkseitig wieder teilnahm, durchaus Positives abgewinnen, sei diese doch ohnehin als „Lernjahr“ ausgerufen gewesen, wobei Bogners bei dieser Gelegenheit gleich noch einmal die Erfolge der nun zurückliegenden Zeit in Erinnerung rief, indem er auf Top-6-Platzierungen verwies oder die Pole-Position bzw. dass man sich viermal unter die Top-3 einreihen durfte.

Trotz der Enttäuschung über das eher magere Ergebnis zum Abschluss, fokussiert sich der Brite Tom Sykes schon jetzt auf die kommende Saison: „Alles in allem haben wir einige sehr starke Auftritte gezeigt und das Potenzial der BMW S1000RR unter Beweis gestellt.“

Markus Reichenberger wird in der nächsten Saison nicht mehr für das BMW Motorrad WorldSBK Team antreten.

Die R nineT ganz schlicht

Type 18. So heißt die Designstudie auf Grundlage der R nineT Scrambler, die nach den Vorstellungen der britischen Trendsetzer, Bujar und Gazmend Muharremi, entstanden ist. Das Design überrascht durch seine Schlichtheit, weswegen es Motorradliebhaber scheinbar umso mehr anzieht. Die ersten Ideen und Bilder in den Köpfen des Gebrüderpaares  orientierten sich am Design eines Flugzeuges. Auch das Interesse der Costumizer an alten BMW-Autos bzw. Motorrädern ist dem Bike durchaus anzusehen.

Die Brüder Muharremi und ihre Type 18

Ein Jahr lang legten sie an der Aluminiumverkleidung, die bis über die Zylinder reicht und den eigens entwickelten Edelstahl- Auspuffrohren Hand an. Auf den ersten Blick nichts Besonderes, jedoch umso mehr wenn man um die Entstehungsgeschichte weiß: Die Halterung für den Scheinwerfer, denn sie entstammt komplett dem 3 D-Drucker.  

Während der Rahmen nahezu in seinem Originalzustand blieb, erhielt die Sitzbank-Tank-Kombi  ihre Form aus Aluminiumblechen und der Fahrer nimmt auf Alcantara Platz. Bei der Vorder-bzw. Hinterradführung nahm man teilweise Anleihen von anderen Motorrädern: So ist die Gabel von der BMW S1000RR geliehen, die Schwinge und das Hinterrad stammen dagegen von der R nineT  respektive R nineT Racer.

Schlicht und doch mit zahlreichen Details

So lohnt auf die Type 18 durchaus ein zweiter und dritter genauerer Blick, um alle Details erfassen zu können und sich nicht von der oberflächlichen Schlichtheit zu stark beeinflussen zu lassen.